Typisch männlich? Typisch weiblich? Raum für das eigene Lebensmodell!

Ingenieurwesen, Physik, Mathematik, Informatik – die klassischen MINT-Berufe sind schon immer sehr stark von Männern dominiert. Mittlerweile steigt der Anteil der Frauen in den naturwissenschaftlichen Fächern stetig und auch bei Instrument Systems sind immer mehr Kolleginnen tätig und übernehmen erfolgreich Verantwortung bis hin zu Leitungspositionen. Lesen Sie hier einen kurzen Einblick von zwei Naturwissenschaftlerinnen bei Instrument Systems und ihrem erfolgreichen Weg in einen Beruf der „Männerwelt“.

Die Weichen für den „typisch“ weiblichen oder männlichen Lebenslauf werden oftmals schon in der Kindheit gestellt. Laut Institut der deutschen Wirtschaft haben Eltern den größten Einfluss auf die Berufswahl. Sie beraten nicht nur ihre Kinder, sondern prägen sie durch die eigene berufliche und oftmals geschlechterbezogene Lebensvorstellung.


Lernen, was die Welt zusammenhält

Unsere Kollegin Frau Dr. Elisabeth Bothschafter, Head of Metrology bei Instrument Systems, entwickelte ihr Interesse an den Naturwissenschaften schon sehr früh:

„Sicher hat mein Vater wesentlich dazu beigetragen, bei mir das Interesse daran, wie die Welt funktioniert, zu wecken und zu fördern (…). In der Schule hatte ich dann großen Spaß an Naturwissenschaften, damit fiel mir die Entscheidung für ein Studienfach relativ leicht. Dass ich heute bei Instrument Systems mit meinen Kollegen für die Messgenauigkeit unserer Systeme und die Entwicklung möglichst genauer Kalibrierverfahren verantwortlich bin, kombiniert meine Leidenschaft für Optik mit dem Interesse, den Dingen genau auf den Grund zu gehen und komplexe Zusammenhänge zu verstehen.“

Elisabeth Bothschafter studierte Physik und Ingenieurwissenschaften an der Universität Stuttgart und der Ecole Centrale Paris. Anschließend promovierte sie in Laser- und Ultrakurzzeitphysik an der TU München und forschte als Postdoc am Paul Scherrer Institut in der Schweiz. Seit mehr als drei Jahren leitet sie das Metrologieteam in der Entwicklungsabteilung von Instrument Systems. Die Möglichkeit der Weiterentwicklung und der Führung eines festen Teams gaben den Ausschlag zur Entscheidung für die Stelle in unserem Unternehmen. Insbesondere die Chance, als Laborleiterin die Verantwortung für ein akkreditiertes Prüflabor in der Produktion von hochwertigen optischen Messgeräten zu übernehmen, weckte ihre Neugierde.


Förderung des Frauenanteils bei Instrument Systems

Es ist ein weltweiter Anstieg des Frauenanteils in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen zu beobachten, von dem auch Instrument Systems profitiert und ihn bewusst fördert. Die Zahl der Mitarbeiterinnen in unserem Unternehmen steigt stetig. Waren 2017 ca. 20 Prozent unserer Mitarbeiter weiblich, so sind es heute, nur 3 Jahre später, bereits etwas über 25 Prozent Kolleginnen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen bei uns einbringen - als Teil eines Teams ebenso wie in Leitungspositionen.


Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle

Unabhängig vom Geschlecht ist uns die Unterstützung und Weiterentwicklung aller Kolleginnen und Kollegen auch als Eltern sehr wichtig, sei es bei der Übernahme neuer Aufgaben innerhalb der Firma oder beim Wiedereinstieg nach einer Auszeit bzw. Elternzeit. Dazu berichtet Daniela Kübler, Testingenieurin bei Instrument Systems: „Um mehr Zeit für meine Kinder zu haben, konnte ich von Voll- auf Teilzeit wechseln, und generell erlebe ich diese Firma als sehr familienfreundlich; was laut Erzählungen aus meinem Freundeskreis wirklich nicht überall der Fall ist.“ Daniela Kübler, Diplom-Physikerin, hat an der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn studiert und arbeitet seit 2015 in der Abteilung Softwareentwicklung bei Instrument Systems. Sie hat, wie Dr. Bothschafter, zwei Kinder.

In der „Rushhour“ des Lebens, in der Berufstätigkeit mit der Betreuung von (Klein-)Kindern vereinbart werden muss, bieten wir unseren Kolleginnen und Kollegen viele flexible Berufsmodelle. Instrument Systems ist es wichtig, den Mitarbeitern hierfür passende Möglichkeiten zu bieten, denn ihre Erfolge sind auch die Erfolge unseres Unternehmens.

Dazu meint Elisabeth Bothschafter: „Durch eine Abstimmung mit dem Arbeitgeber und eine vernünftige Planung sind oft viele Lösungen denkbar und realisierbar. Die vertrauensvolle Kommunikation zwischen Arbeitgeber und Mitarbeiter ist hier entscheidend, sowie das offene Gespräch mit den Kollegen im Team.“


Auf die Mischung kommt es an

Daniela Kübler genießt vor allem die vielfältige Zusammensetzung der Teams bei Instrument Systems: „Ich denke, um ein gutes Team zu haben ist es gar nicht so wichtig, wie die Geschlechteranteile gewichtet sind, sondern wie gut die einzelnen Persönlichkeiten miteinander auskommen und arbeiten können. Hier im Team fühle ich mich sehr wohl; das Arbeiten ist immer sehr angenehm und ergebnisorientiert. Bei kniffeligen Herausforderungen kann man immer auf die Unterstützung der anderen zählen. Kurz gesagt: Eine bunte Mischung ist immer gut, so kommt man zusammen auf mehr Ideen.“

Die Diversität der Mitarbeiter ist Instrument Systems ein Anliegen und wird aktiv weiter gefördert. Was für uns zählt, sind Fachkompetenz, Teamspirit und Persönlichkeit. Wir unterstützen vorurteilsfrei und gezielt den Einzelnen – ob Mann oder Frau – und unterscheiden nicht in Frauen- und Männerberufe: Es gibt hier nur Zukunftsberufe!