Design-Farbwelten im Interieur

Zurück

Artikel von Dr. Cameron Hughes
09.04.2020

Damit sich Fahrer und Passagiere im Fahrzeug wohlfühlen, sollte die Farbgebung der Displays und Bedienelemente im Innenraum Ton-in-Ton sein, so dass sämtliche wichtigen Informationen leicht und schnell erkennbar sind. Die Qualität optischer Parameter ist dabei bereits in der Produktion zu überprüfen, was eine dezentrale Komponentenfertigung ermöglicht.

Displays sind heutzutage die Hauptinteraktionsflächen, über die Passagiere und Fahrzeug miteinander kommunizieren. Ihre Anzahl im Auto steigt kontinuierlich, da sie neben dem typischen Infotainment immer mehr Spezialaufgaben übernehmen, wie zum Beispiel auch die des Seitenspiegels. Zusätzlich sollen LED-Lichtstreifen und weitere leuchtende Elemente in der Passagierkabine positiv zum Wohlfühlfaktor beitragen. Die Erwartungen der Fahrzeuginsassen in Bezug auf Bild- und Farbqualität von Displays sind stark von mobilen Endgeräten geprägt und daher extrem hoch. Das Ton-in-Ton-Konzept der Automobilhersteller für den Innenraum ist damit in der technischen Umsetzung äußerst anspruchsvoll und herausfordernd.

erschienen in Automobil Elektronik 3/20